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Caesar Salat bei burgerme

Der Caesar Salad

Italien, USA oder sogar Mexiko: Es ranken sich viele Geschichten um den Caesar Salad und wo er erfunden wurde. Belegt ist davon keine. Doch richtig ist, dass alle drei Länder mit der Geschichte dieser außergewöhnlichen Beilage zu tun haben. Doch was hat es mit dem römischen Feldherren auf sich? Nichts.

Woher kommt der Caesar Salad?

Erfunden wurde der Caesar Salad in den 1920er Jahren vom Italiener Cesare Cardini. Cardini wurde im Jahr 1896 in der norditalienischen Gemeinde Baveno, am Westufer des Lago Maggiore gelegen, geboren. Anfang des 20. Jahrhunderts waren die USA ein äußerst beliebtes Ziel für italienische Auswanderer, 40% von ihnen hatten die neue Welt zum Ziel. So emigrierte auch Cardini, den fortan alle nur noch Caesar nannten, im Jahr 1913 dorthin und landete am 1. Mai 1913 in New York.

Caesar Salad: Bis heute einer der beliebtesten Salate der Welt
Caesar Salad: Bis heute einer der beliebtesten Salate der Welt

 

Cardini ließ sich in Nordkalifornien nieder und eröffnete dort gemeinsam mit seinem Partner William Brown das Brown’s Restaurant. Zudem arbeitete er im Palace Hotel in San Francisco. Einige Jahre später zog er weiter nach San Diego und eröffnet dort ein französisches Restaurant in der University Avenue. Am 16.01.1919 wurde in den Vereinigten Staaten der 18. Zusatzartikel ratifiziert, besser bekannt als Prohibitionsartikel.

Er trat im Jahr 1920 in Kraft und verbot Erzeugung, Verkauf oder Transport berauschender alkoholischer Getränke innerhalb der USA. Gleichzeitig untersagte der die Ein-, sowie die Ausfuhr aus den Vereinigten Staaten sowie aller Gebiete, die deren Zuständigkeit unterstanden. Als Konsequenz eröffnete er im mexikanischen Tijuana, direkt auf der anderen Seite der Grenze ein zweites Restaurant: Hier konnte er fortan weiterhin legal Alkohol ausschenken. Die von der Prohibition geplagten Amerikaner kamen in Scharen über die Grenze und bescherten Cardini einen großen Erfolg.

Zur Erfindung des Caesar Salads gibt es mehrere Geschichten. Eine erzählt, dass Caesar Cardini den Salat aus Lebensmittelresten selbst kreiert hat und er so zu seinem Namen kam. Dies war aus der Not geboren: Denn am 4. Juli 1924, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, soll der Ansturm im Restaurant so groß gewesen sein, dass nichts anderes mehr vorrätig war. Eine andere Geschichte schreibt den Caesar Salad wiederum Caesars Bruder Alessandro zu. Dieser war italienischer Pilot während des ersten Weltkriegs. Eines Tages kamen Piloten von der nahegelegenen US-Airbase ins Lokal. Da er ihnen nur die besten Zutaten servieren wollte, mischte er aus den bekannten Zutaten seinen Aviator Salad. Nachdem er sein eigenes Restaurant eröffnete, blieb der Salat als Caesar Salad auf der Karte.

Eine weitere Anekdote besagt, dass der Salat von einem Angestellten Caesars entwickelt wurde. Mit Sicherheit belegen lässt sich keine der drei Aussagen. Festzuhalten ist, dass er im Umfeld Caesar Cardinis entstand und bis heute einer der beliebtesten Salatgerichte ist.

Was macht einen guten Caesar Salad aus?

Der Caesar Salat besteht aus Romanasalat, dem typischen Caesar-Dressing, Parmesanspalten und Knoblauchcroutons. Der Salat steht und fällt mit dem Dressing, für das es verschiedene Zubereitungsmethoden gibt. Hierfür wird Eigelb mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Senf und Worcestershiresauce aufgeschlagen. Oft werden auch Sardellen verwendet. Im Originalrezept waren diese jedoch nicht enthalten. Beim Senf wird entweder die klassische Variante oder Dijonsenf verwendet. Sowohl beim Öl, als auch bei den Sardellen gibt es ebenfalls unterschiedliche Zubereitungsarten. So wird das Öl entweder mit den restlichen Zutaten im Mixer püriert: Oder aber im feinen Strahl unter die restlichen Zutaten gerührt.

Die Sardellen werden meist mit püriert, um eine optimale Verteilung des Geschmacks zu erreichen. Eine Alternative ist es, die Sardellen fein zu schneiden und stückig zum Dressing zu geben. Bei Parmesan gibt es ebenfalls unterschiedliche Vorlieben. Die einen geben geriebenen Parmesan zum Dressing, die anderen fügen lediglich Parmesanspalten über den Salat hinzu.

Auf den Salat werden in Knoblauchöl geröstete Croutons verteilt. Hinzu kommen die bereits angesprochenen Parmesanspäne. Je nach Vorliebe werden auch Avocado, Tomaten oder Gurken beigemischt. Ein beliebtes Topping zum Salat sind Garnelen oder gebratene Hähnchenbrust.

Wieviele Kalorien hat ein Caesar Salad?

Zwar ist ein Caesar Salad ein Salat: Er ist jedoch keineswegs kalorienarm. Dank seiner großen Menge Öl, Croutons und Käse hat er fast 1000 kcal und fast 90g Fett. Der Caesar Salad hat sogar oft mehr Kalorien als ein Burger. Da nützt auch das kalorienarme Hühnchen nicht viel. Doch es kommt – wie überall – nicht unbedingt darauf an, was man ist: Sondern wie oft. Fest steht: Der Caesar Salad ist verdammt lecker. Klar also, dass er auch bei burgerme nicht fehlen darf. Ob zu deinem Burger oder einfach so. Am besten gleich bestellen und probieren!

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